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Pressemitteilungen

Flirt3-Fahrzeuge müssen zur Sicherheitsprüfung unverzüglich in die Betriebswerkstatt nach Hamm-Heessen

- Keolis trifft unverzichtbare Vorsorgemaßnahme

- Auswirkungen auf den Linien RB 50, RB 61, RB 65 und RB 66

Düsseldorf, 29. Januar 2019 – Am heutigen Dienstagabend, 29. Januar 2019 müssen mit sofortiger Wirkung die Fahrzeuge des Typ Flirt3 für den weiteren Betrieb gesperrt werden. „Es ist außerordentlich bedauerlich für unsere Fahrgäste sowie auch für uns als Unternehmen, dass die Sperrung unserer Flirt3-Flotte stattfinden muss. Hintergrund sind Schäden an einer bestimmten Kabelverbindung des Batteriebordnetzes, die ein Risiko von Schmor- und Brandschäden bergen“, sagt Christian Bischoff, Bereichsleiter Fahrzeugmanagement. Betroffen sind die insgesamt fünf Neufahrzeuge im Hellweg-Netz sowie die acht Flirt3-Fahrzeuge des Teutoburger-Wald-Netzes. Die aktuell eingesetzten Fahrzeuge laufen bis zu den Standorten Rheine und Münster aus. Im Anschluss werden diese in die Werkstätten in Münster sowie in die Betriebswerkstatt nach Hamm-Heessen gefahren.

Die Sperrung der Fahrzeugflotte bewirkt, dass es bereits am heutigen Abend zu Kapazitätsabweichungen sowie zu ersten Zugausfällen kommen wird. Insgesamt müssen 11 der insgesamt 13 Fahrzeuge in die Werkstatt überführt werden. Gemeinsam mit dem Hersteller Stadler, der unverzüglich Personal zur schnellen Sicherheitsprüfung bereitgestellt hat, werden die Prüfungen und ggf. daraus resultierende Reparaturen
voraussichtlich am Sonntag, 03. Februar abgeschlossen sein. Sobald die Fahrzeuge geprüft wurden und alle Sicherheitsprüfungen bestehen, werden diese wieder sukzessive in den Betrieb zurückgeführt.


Auswirkungen auf den Linien RB 50, RB 61 und RB 65/66
Keolis bedauert es sehr, dass es zu Kapazitätsabweichungen sowie zu Zugausfällen auf den Linien RB 50, RB 61 sowie RB 65/66 ab heute Abend kommen wird. „Unsere Leitstelle bewegt aktuell alle Hebel um einen Busnotverkehr einrichten zu können. Wir möchten unsere Fahrgäste bitten, stets auf unserer Homepage alle Informationen zur aktuellen Verkehrslage https://www.eurobahn.de/verkehrslage/ zu entnehmen“, ergänzt Bischoff.
Darüber hinaus können sich alle Fahrgäste unter der kostenfreien Servicehotline 00800 387 622 46 informieren.

Wichtige Information:

Die EVG vermeldete einen erfolgreichen Warnstreik vergangene Woche und wir möchten, vor allem auf den letzten Part, Stellung beziehen.

https://www.evg-online.org/meldungen/details/news/warnstreik-bei-keolis-was-fuer-ein-tag-wir-sagen-danke-6679/

Nach bislang vier Verhandlungsrunden hat es zwar eine Annäherung in der Frage der Entgelterhöhung gegeben – aber keine Bewegung des Arbeitgebers beim Wahlmodell. Das aber gehört zu unseren Kernforderungen. Ziel der EVG ist es, das Wahlmodell in unserem ganzen Organisationsgebiet einzuführen. In über 70 Unternehmen außerhalb der DB ist uns das bereuts gelungen. Und auch bei Keolis werden wir von dieser Forderung nicht abrücken.

Angeführte Aussage ist leider inhaltlich sowie sachlich falsch.

Nach insgesamt drei Verhandlungsrunden hat die EVG die Verhandlungen unterbrochen. Hintergrund ist, dass wir das Wahlmodell Typ II zum jetzigen Zeitpunkt ablehnen. Das oben erwähnte eingeführte Wahlmodell in über 70 Unternehmen, bieten wir seit 2018. Hier waren wir Vorreiter bei der Einführung. Das Wahlmodell Typ II mit bis zu 42 Tagen Jahresurlaub wurde bisher erst bei einem einzigen Unternehmen umgesetzt, welches von der Unternehmensgröße etc. überhaupt nicht mit uns vergleichbar ist. Wir bedauern, dass die EVG hier nicht sachlich und fachlich korrekt widerspiegelt und dies sicherlich zu Unmut führt, da unsere Unternehmenshaltung somit nicht nachempfunden werden kann.

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KEOLIS Deutschland GmbH & Co. KG

Nicole Pizzuti

Unternehmenssprecherin

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