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Pressemitteilungen

Keolis Deutschland lockert Kleidungsvorschriften für Triebfahr-zeugführer und Kundenbetreuer

  • Hitzerekord macht Menschen und Technik zu schaffen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind angehalten, sich legerer zu kleiden

Düsseldorf, 25. Juli 2019 – Die Meldungen der Hitzerekorde werden auch am heutigen Donnerstag in Nordrhein-Westfalen sowie Niedersachsen stets aktualisiert. So wurden in Marl am Nachmittag bereits 40,9 Grad Celsius gemessen. Die hohen Temperaturen wirken sich ebenfalls auf die Züge der eurobahn sowie auf das Keolis-Team aus. Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich durch die heißen Tage kommen, stellt Keolis Deutschland allen Mitarbeitern einen höheren Bedarf von kostenlosen Getränken zur Verfügung. Die Herren in der Verwaltung sind dazu eingeladen, ihre Bürohose gegen eine kurze Hose einzutauschen.

Zudem erhält das Verwaltungsteam zurzeit die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Das Bordpersonal, Triebfahrzeugführer und Kundenbetreuer, sind ebenfalls dazu angehalten, sich legerer zu kleiden. So ist es den Triebfahrzeugführern/-innen erlaubt, in kurzer, knielanger Hose den Arbeitstag zu beginnen. Dazu werden die Unternehmenspoloshirts mit Kurzarm getragen. Um auch den Kundenbetreuern die Kleidung luftiger zu gewähren, sind Krawatten, Halstücher sowie Westen und Blazer/Sakko abzulegen. 


Hitze hat auch Einfluss auf MaschinenleistungAber nicht nur Fahrgäste und Mitarbeiter haben mit der Hitze zu kämpfen, auch die Technik kann bei solch extremen Temperaturen in unseren Breitengraden oftmals nicht mithalten. So kommt es zu Belastungsgrenzen bei Klimaanlagen, da diese generell auf den Einsatz von mitteleuropäischen Temperaturen ausgelegt sind. Grundsätzlich gibt es in jedem eurobahn-Zug eine eigene Klimaanlage. Diese befindet sich in der Regel in der Mitte des Wagons, oben an der Decke. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Kühlung des gesamten Wagens. Regelmäßige Wartungen der Züge beziehen auch immer die Prüfung von Klimaanlagen mit ein. Dass es in diesen Tagen einen Hitzerekord nach dem anderen gibt, zeigt dass die hohen Temperaturen in unserer Gegend bisher als Ausnahmen zu sehen sind.

Im Schienenpersonennahverkehr kommt hinzu, dass durch die vielen Haltepunkte, die Türen in kurzen Abständen geöffnet und geschlossen werden und somit immer wieder warme Luft in die Züge strömt. Gründe für den Ausfall von Klimaanlagen sind vielfältig. Schnelle Reparaturen sind schwierig, da sich die Klimaanlagen auf dem Dach der Züge befinden. Arbeiten auf dem Dach können nur in Werkstätten durchgeführt werden, da dort keine Gefahr durch Oberleitungsspannungen herrscht und eine Absturzsicherung vorhanden ist. Nach Feststellung eines Defektes, der leider immer während der Zug im Einsatz ist, passiert, wird der Zug schnellstmöglich aus dem Betrieb genommen. Dies geschieht zum Wohl der Fahrgäste, denn bei diesen hohen Temperaturen kann das Unternehmen nicht verantworten, Passagiere ohne eine funktionierende Klimaanlage im Zug zu befördern.

Aus diesem Grund sind aktuell Abweichungen vom ursprünglichen Fahrplan möglich. So kann Keolis Deutschland zurzeit auf einigen Strecken lediglich mit einem verminderten Sitzplatzangebot seinen Service ausführen. Darüber hinaus können einzelne Linien oder Strecken im worst case von einem Zugausfall betroffen sein. Aktuelle Informationen zur Verkehrslage sind unter https://www.eurobahn.de/verkehrslage/ erhältlich.

 

Mit über 63.000 Mitarbeitern in 16 Ländern gehört Keolis international zu den bedeutendsten Anbietern von Mobilitätsdienstleistungen. In Deutschland nahm Keolis unter dem Markennamen „eurobahn" im Jahr 2000 den ersten Betrieb auf. Heute ist Keolis Deutschland mit einem Streckennetz von aktuell 16,3 Mio. Zugkilometern pro Jahr einer der größten privaten Anbieter im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen betreibt derzeit vier Netze (Maas-Rhein-Lippe-Netz, Hellweg-Netz, Ostwestfalen-Lippe-Netz, Teutoburger Wald-Netz) mit insgesamt 15 Linien und beschäftigt rund 650 Mitarbeiter. Seit 2016 haben außerdem Keolis-Triebfahrzeugführer das Steuer des Thalys auf dem deutschen Streckenabschnitt von Dortmund nach Aachen mit jährlich 650.000 Zugkilometern in der Hand.

Wichtige Information:

Die EVG vermeldete einen erfolgreichen Warnstreik und wir möchten, vor allem auf den letzten Part, Stellung beziehen.

https://www.evg-online.org/meldungen/details/news/warnstreik-bei-keolis-was-fuer-ein-tag-wir-sagen-danke-6679/

Nach bislang vier Verhandlungsrunden hat es zwar eine Annäherung in der Frage der Entgelterhöhung gegeben – aber keine Bewegung des Arbeitgebers beim Wahlmodell. Das aber gehört zu unseren Kernforderungen. Ziel der EVG ist es, das Wahlmodell in unserem ganzen Organisationsgebiet einzuführen. In über 70 Unternehmen außerhalb der DB ist uns das bereuts gelungen. Und auch bei Keolis werden wir von dieser Forderung nicht abrücken.

Angeführte Aussage ist leider inhaltlich sowie sachlich falsch.

Nach insgesamt drei Verhandlungsrunden hat die EVG die Verhandlungen unterbrochen. Hintergrund ist, dass wir das Wahlmodell Typ II zum jetzigen Zeitpunkt ablehnen. Das oben erwähnte eingeführte Wahlmodell in über 70 Unternehmen, bieten wir seit 2018. Hier waren wir Vorreiter bei der Einführung. Das Wahlmodell Typ II mit bis zu 42 Tagen Jahresurlaub wurde bisher erst bei einem einzigen Unternehmen umgesetzt, welches von der Unternehmensgröße etc. überhaupt nicht mit uns vergleichbar ist. Wir bedauern, dass die EVG hier nicht sachlich und fachlich korrekt widerspiegelt und dies sicherlich zu Unmut führt, da unsere Unternehmenshaltung somit nicht nachempfunden werden kann.

kontakt

KEOLIS Deutschland GmbH & Co. KG

Nicole Pizzuti

Unternehmenssprecherin

0151 / 27 79 07 35

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