Anne Mathieu (r., Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn) und Dirk Reuters (CEO Talbot)
v.l.n.r., Kolleg*innen der eurobahn: Constanze Zielke (Hauptsachbearbeiterin Überwachung Eisenbahnsicherheit), Daniel Noe (Projektmanager Schwere Instandhaltung ), Arne Bela (Leiter Fahrzeugtechnik), Anne Mathieu (Vorsitzende Geschäftsführerin) und Philipp Bien (Örtlicher Betriebsleiter)

Erfolgreicher Abschluss der Revision von 62 Fahrzeugen der eurobahn

Am vergangenen Freitag wurde das letzte erfolgreich geprüfte und revidierte Fahrzeug der eurobahn von Aachen nach Hamm-Heessen überführt. Damit ist ein vier-Jahre-langer Prozess abgeschlossen, der gewährleistet, dass die Fahrzeuge des Typs Flirt 1 der eurobahn leistungsstark und sicher am Bahnbetrieb teilnehmen können.

Inhalt der Revision 

In einem 8-Jahresintervall bzw. nach einer Laufleistung von 3,84 Millionen gefahrenen Zugkilometern, steht für Eisenbahn-Fahrzeuge die sogenannte Revision an, die vergleichbar zum TÜV bei Autos ist. Die Revision eines Fahrzeugs dauert ca.  sechs Wochen. Die zentralen Systeme und Komponenten der Fahrzeuge werden dabei bis ins kleinste Detail geprüft: Seit 2021 wurden bei den Flirt 1 Fahrzeugen der eurobahn insgesamt 253 Wagenkästen und 315 Drehgestelle aufgearbeitet sowie 81 Stromabnehmer und Kompressoren getauscht. Des Weiteren werden auch Türen, Scheibenwischanlagen, Federn, Luftbehälter und weitere Teile der Fahrzeuge genaustens in Augenschein genommen und geprüft.

Überführung von Aachen nach Hamm-Heessen 

Am Freitag, dem 19. September, haben Vertreter*innen der eurobahn, darunter Anne Mathieu (Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn), Arne Bela (Leiter Fahrzeugtechnik bei der eurobahn), Daniel Noe (Projektmanager Schwere Instandhaltung bei der eurobahn) und Philipp Bien (Örtlicher Betriebsleiter), mit Paul Krott (Projektleiter bei Talbot), Jens Reuters (COO bei Talbot), Dirk Reuters (CEO bei Talbot) und Nils Fränkel (Quality bei Talbot) in Aachen die Dokumenten- und Fahrzeugprüfung abgeschlossen. Das letzte Fahrzeug wurde in Empfang genommen und nach Heessen überführt.

„Es ist für uns ein besonderer Tag, das letzte Fahrzeug aus der Serie abzuholen“, sagt Stefan Liebelt, Bereichsleiter Fahrzeugmanagement bei dereurobahn, „weil die langjährige Kooperation mit Talbot nun zu Ende geht. Die Leistungen aus dieser großen Revision werden dann wieder in die betriebliche Instandsetzung der eurobahn überführt und damit die hohen Sicherheits- und Funktionalitätsstandards unseren Kunden zugutekommen.“

„Wir schließen mit der Auslieferung des 62. revisionierten Fahrzeugs ein für uns sehr spannendes und gutes Projekt ab,“ sagt Paul Krott, der für Talbot Services von Anfang an als Projektleiter fungierte. „In den vergangenen vier Jahren hatten wir mit unserem Kunden eurobahn ein Projekt, bei dem wir uns von Anfang an auf Augenhöhe begegnet sind. Nun, wo das Projekt zu Ende geht, blicken wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Auslieferung des letzten Zuges. Das Ende eines Projektes, aber hoffentlich der Anfang einer langfristigen Partnerschaft.“

zurück