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Pressemitteilungen

Aktuelle Betriebslage und Fahrplanwechsel im Dezember: KEOLIS Deutschland informiert über Fahrzeuge, Personal und die weitere Streckenbetreibung des Hellweg-Netzes

Am Donnerstag, 04. Oktober präsentierte Chief Executive Officer Magali Euverte den Status zur Betriebsaufnahme des Hellweg-Netzes, welches das Unternehmen KEOLIS bereits seit 2008 betreibt. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 wird es ein verbessertes Angebot im Hellweg-Netz geben.

So wird unter anderem die Flottenstärke auf 28 Fahrzeuge erhöht. Hierfür werden 5 Neufahrzeuge vom Typ Flirt 3 den Fuhrpark von KEOLIS Deutschland vergrößern. Für die Fahrgäste bedeutet dieses ein vergrößertes Platzangebot auf der Linie RB 50, welches sich von rund 430 auf 540 Plätze erhöht. Im Bereich Service können sich die eurobahn-Kunden auf mehr Bordpersonal in den Abendstunden freuen.

Doppelte Taktung auf der Linie RB 59

Zusätzlich wird künftig samstags die Linie RB 59 im 30-Minuten Takt im Einsatz sein.

Wiedereinführung des Schülerzuges auf der RB 89

Schüler und Studenten können sich ab dem 09. Dezember 2018 auf die Wiedereinführung des Schülerzuges von Hamm nach Münster freuen. Dieser fährt werktags um 06:39 Uhr vom Startbahnhof Hamm (Westfalen).

Durch die Weiterbetreibung des Hellweg-Netzes ist KEOLIS Deutschland zudem weiterhin ein regionaler Arbeitgeber sowie lokaler Partner und beschäftigt insgesamt rund 170 Mitarbeiter innerhalb dieses Netzes. „Wir konnten hierdurch insgesamt 21 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. 6 neue Triebfahrzeugführer und 15 Kundenbetreuer heißen wir herzlich willkommen“, sagt Magali Euverte, Chief Executive Manager KEOLIS Deutschland.

„Im Dialog mit dem Fahrgast“

Am Montag, 10. Dezember, von 14:00 bis 18:00 Uhr, steht das KEOLIS Deutschland-Team allen Kunden für das persönliche Gespräch an den Bahnsteigen am Hauptbahnhof in Dortmund zur Verfügung. Unter dem Motto „Im Dialog mit unseren Fahrgästen“ werden Mitarbeiter aus dem Verwaltungs- und Betriebsbereich an der Aktion teilnehmen und erste Stimmen einholen nach dem Betriebsstart zum Fahrplanwechsel. „Unsere Kunden sind unsere Partner. Hier können wir im direkten Gespräch den Bedarf und die Wünsche sowie auch Kritik erfahren, um den Bedürfnissen zu entsprechen und Optimierungen zu erzielen. Um künftig unsere Kommunikation weiter zu verbessern, ist es zum Beispiel auch wichtig zu erfahren, welche Social Media-Netzwerke für unsere Fahrgäste relevant sind“, ergänzt Euverte.

Aktuelle Betriebslage

In den vergangenen Wochen konnte der Service nicht vollumfänglich angeboten werden. Zu den Herausforderungen zählte beispielsweise die eingeschränkte Ent- und Versorgungsmöglichkeit der WC-Anlagen, sodass die eurobahn den Zugang zu den WC-Anlagen leider auf einigen Linien verschließen musste. Insgesamt konnte das Unternehmen auf insgesamt vier Ver- und Entsorgungsanlagen nicht zugreifen. So lag bei der Versorgungsanlage in Paderborn ein Vandalismusschaden vor. Die Reparatur oder Instandsetzung konnte erst vor einer Woche von der DB Netz AG abgeschlossen werden. Die Entsorgungsstation in Dortmund ist nach wie vor defekt. Aufgrund verschiedener Baustellen, wie zum Beispiel im Bereich Bielefeld Hbf sowie in Mönchengladbach Hbf, gibt es darüber hinaus erschwerte Zugänge zu weiteren Entsorgungsstationen. So wurde beispielsweise das anliegende Gleis an der Ver- und Entsorgungsanlage am Mönchengladbacher Standort aufgrund von Bauarbeiten entnommen. Nach intensiver Prüfung und einem erheblichen Zeitaufwand ist es nun möglich, die Anlage am Mönchengladbacher Hauptbahnhof anzufahren. „Dies alles ist auch für uns als Unternehmen eine äußert unzufriedene Situation. Wir freuen uns, dass sich die Lage zwischenzeitlich entspannt hat und wir wieder den Service zur Verfügung stellen können“, so Euverte.

Kapazitätsabweichungen im Hellweg- und Maas-Rhein-Lippe-Netz

Die seit dem 07. August aufgetretenen Kapazitätsabweichungen konnte KEOLIS ebenfalls deutlich reduzieren. Hintergrund der Abweichungen waren Vorsorgemaßnahmen, die getroffen wurden. Beim Abstellen eines der Triebfahrzeuge wurde ein Schaden am Laufwerk festgestellt. Das Laufwerk (Fahrwerk) ist mit den Radsätzen und Bremskomponenten entscheidend für die Fahrstabilität und das Bremsvermögen des Zuges und somit der sicherheitstechnisch wichtigste Bereich im Fahrzeug. „Entsprechend sensibel sind wir, wenn es – auch nur den Verdacht – einer Unregelmäßigkeit geben sollte“, betont Euverte.

Kapazitätsabweichungen im Ostwestfalen-Lippe-Netz und Teutoburger Wald-Netz

Seit dem 13. Juni 2018 steht im Ostwestfalen-Lippe-Netz als Folge von unverschuldeten Unfällen am Bahnübergang ein Fahrzeug nicht zur Verfügung. Im Teutoburger Wald-Netz gab es in den vergangenen Wochen leider zwei weitere tragische Unfälle. Auch hier befinden sich aktuell beide Fahrzeuge zur Prüfung und Reparatur in der Werkstatt. Die voraussichtliche Reparatur wird hier mehrere Wochen dauern; eines der Fahrzeuge wird aufgrund der starken Beschädigung erst Anfang 2019 wieder zur Verfügung stehen.

Infrastruktur auf der Linie RB 50

Auf der Linie RB 50 steht die eurobahn aufgrund von massiven Infrastrukturmängeln vor enormen Herausforderungen, welche es nicht ermöglichen, einen zuverlässigen Betrieb anzubieten. Durch die zum Teil hohen Verspätungen von mehr als 30 Minuten sind zudem Teilausfälle unvermeidbar.

Gründe / Ereignisse auf der Linie RB 50:

Im Zeitraum von Mitte Juli bis Mitte September erschwerte erstmals eine Baustelle mit Geschwindigkeitsreduzierung den stabilen Betrieb auf der Strecke der Linie RB 50. Aufgrund weiterer baulicher Mängel an der Infrastruktur im Bereich Werne/Lünen sind aktuell auf drei Streckenabschnitten, von insgesamt über 8 Kilometer, die Züge gezwungen, das Tempo um über die Hälfte zu reduzieren. Somit ist die Fahrgeschwindigkeit von planmäßig bis zu 160 km/h aktuell und bis auf weiteres auf 70 km/h zu reduzieren; die Festlegung dieser Beschränkung erfolgt über DB Netz AG. Generell besteht ohnehin aufgrund der dortigen eingleisigen Strecken eine hohe betriebliche Störanfälligkeit. Aufgrund dessen kommt es zu sogenannten Zugfolgekonflikten, mit dem parallel verkehrenden und bevorrechtigten Fernverkehr, die die Unpünktlichkeit auf der Linie RB 50 zusätzlich generieren. „Wir bedauern diese Situation für unsere Fahrgäste und sind selbst nicht mit der dortigen Performance zufrieden. Alleine werden wir hier leider keine kurzfristige Lösung schaffen und vertrauen hier auf eine Zusammenarbeit mit unseren Branchenpartnern“, schließt Euverte ab.

 

 

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KEOLIS Deutschland GmbH & Co. KG

Nicole Pizzuti

Unternehmenssprecherin

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